Das betrifft uns alle

 

Durch die aktuellen Klimadebatten und das steigende Bewusstsein können wir die Konsequenzen unserer bisherigen Entscheidungen nicht mehr leugnen.
Wir wissen genug, es ist Zeit zum Handeln!

Die schallende Klima-Bewegung bspw. löst in uns allen (bewusst oder unbewusst) das Gefühl von 5vor12 aus. Meine Generation, sowie die nachkommenden, wachsen schon mit diesem Gefühl auf.
Prognosen (Graeme Maxton, 2018) die warnen, dass wir bis 2060 nur noch in Sibirien leben können, wenn wir achtlos so weitermachen, führen unweigerlich zu einer massiven
Perspektiv- und Hoffnungslosigkeit.
Das wiederum führt zu einer
chronischen Belastung, die, meiner Ansicht nach, nicht unterschätzt werden sollte. Doch dies betrifft nicht nur uns jüngeren Generationen. Auch wenn ich mich mit Eltern austausche, spüre ich das schlechte Gewissen im Raum. Sie wissen, dass auch sie bei jeder Konsumentscheidung Verantwortung tragen, was ebenfalls belastend wirkt.

Haben wir das erkannt und wollen daher bessere Entscheidungen FÜR die Zukunft treffen, sehen wir uns mit der riesigen und leider oft auch irreführenden Informationsflut konfrontiert.
Dies
überfordert. Uns alle. Zunehmend.

Wenn wir überfordert sind, tendieren wir zur Resignation. Resignierte Menschen treffen keine integeren Entscheidungen. Integrität ist jedoch essentiell für die persönliche Weiterentwicklung, denn Integrität ist die Treue zu sich selbst. Ein integerer Mensch lebt was er für richtig hält und achtet gleichermassen die Integrität und Würde der Mitmenschen und strebt danach, diese nicht zu verletzen.
Wenn wir jedoch keine integeren Entscheidungen treffen, droht als Konsequenz etwas plakativ ausgedrückt die
Volkskrankheit Nr.1;
destruktive Bewältigung kognitiver Dissonanz (DBKD).

Kognitive Dissonanz bedeutet gedanklicher Konflikt. Ich wage zu behaupten, dass wir fast alle bei dem einen oder anderen Thema dazu neigen. Wenn wir uns diesen inneren Konflikten jedoch nicht bewusst stellen, tendieren wir dazu uns selbst in unserer Weiterentwicklung zu sabotieren. Sprich wir reden uns etwas ein, um unsere Komfort-Zone nicht zu gefährden. Oder kurz gesagt; wir treffen schlechte Entscheidungen. Diese verstärken wiederum die derzeitigen sozialen Probleme.

 

Es ist also ein Teufelskreis.